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Unsere Marktveranstaltung “Stallhof” war “Beliebtester Weihnachtsmarkt Deutschlands” -
Mehr als Platz 1 ist nicht zu machen - das reicht aber in Dresden noch lange nicht!
(Auszug Expertise Uni Hagen Dez. 2007) 1. Zufriedenste Besucher aller dt. Weihnachtsmärkte 2. Unkommerziellster Weihnachtsmarkt Deutschlands 3. Bestes Preis/Leistungsangebot aller dt. Weihnachtsmärkte 4. Höchster Umsatz pro Besucher aller dt. Weihnachtsmärkte 5. Gemütlichster Weihnachtsmarkt Deutschlands 6. in Punkto Freundlichkeit - Zweitplazierter von 1350 dt. Weihnachtsmärkte
Der “Stallhofmarkt” wurde 2007 aus 1350 Weihnachtsmärkten als der beliebteste deutsche Weihnachtsmarkt in der einzigen wissenschaftlichen Studie der Uni Hagen von 27000 befragten Personen in 115 dt. Städten ermittelt.
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Frage 1: Welche geistige Vorarbeit und welcher Rechtsweg ist nötig, dass eine fremde Leistung (Veranstaltung) einfach ausgeschrieben wird?
Frage 2: Was empfindet ein Veranstalter, wenn die Zeitung schreibt: “Das ist bitter. Aus dem schönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands ist eine Kommerzmeile geworden,...die Atmosphäre der vergangenen Jahre wurde nicht erreicht. Note: glatte 4, letzter Platz” (Quelle SZ 23.12.09)
Wie jedes Jahr seit 1997 hatten wir im Februar 2009 unser Mietgesuch für den Stallhof abgegeben. Hinter vorgehaltener Hand organisierte sich die SGD eine nichtöffentliche Ausschreibung (April/Mai) unserer Veranstaltung. An dieser Ausschreibung beteiligten wir uns nicht. Dies hätte die fragwürdige Ausschreibung unsererseits legitimiert. Fragwürdig deshalb, weil formale Dinge wie z.B. übliche amtliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen nicht abgefordert wurden. Wir beanstandeten schriftlich bei den SGD die Ausschreibung und gaben stattdessen ein Mietangebot ab. Ohne die Möglichkeit der Angebotsnachbesserung wurde unser Markt an ein andere Agentur vergeben. Es beteiligte sich nur ein Unternehmen an dieser “Ausschreibung”, andere bemerkten sehr wohl, dass der “Stallhofmarkt” unsere Veranstaltung (gesetzl. Status ‘private Marktveranstaltung’) sei. Die Veranstaltung fand niemals im Auftrag oder mit Subventionen irgendeiner Institution statt.
Die Verwaltung des Stallhofes, das Schlösserland Sachsen, seit 2006 unter der Direktion von Herrn Dr. Christian Striefler, hat uns ohne Angaben von Gründen die Anmietung des Stallhofes verwehrt. In der nachgeschalteten Pressemitteilung konnte man lesen: ...neue, unverwechselbare Struktur ... vor allem mittelalterliche Handwerkerstände mit Schmieden, einem Steinmetz und einem Töpfer und anderen Berufen sollen das Bild des Weihnachtsmarktes unverwechselbar prägen.
Um der Idee vorzukommen, es könnte vielleicht seitens der Stadt Dresden ein Interesse am Fortbestand der alten Veranstaltung geben, daher noch ein Zitat aus dem Absagebescheid des Wirtschaftsbürgermeisters Hilbert der Stadt DD (FDP) (III/2008), als wir den Schlossplatz DD als Ausweichplatz vorgeschlagen hatten (übrigens gleicher bewilligte 2009/2010 dem Striezelmarkt zur Attraktivitätssteigerung schlappe 850.000 Euro, nicht schlecht für einen Liberalen, während seine Partei die freie Marktwirtschaft proklamiert ).
Zitat: “Die Geruchs- und Lärmemission dieser Art Veranstaltung ist unzumutbar…, daher ist das Gesuch abzulehnen.”
Euer Heureka-Marktmeister
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